Arthur Scherbius (geboren am 30.10.1878 in Frankfurt am Main, Deutschland) hat seine Chiffriermaschine 1918 zum Patent angemeldet.
Von 1923 an wurde diese Maschine von Ihm als "Enigma" vermarktet.
Die Enigma wurde vom deutschen Militär im Zweiten Weltkrieg zur Verschlüsselung seines gesamten Funkverkehrs eingesetzt.
Scherbius meinte, dass seine Chiffriertechnik so sicher sei dass all jene, die sie allein überwinden wollten, 14000 Jahre benötigen würden, wenn sie in jeder Minute eine andere Maschinen-Einstellung ausprobierten.
Die Arbeitsweise der Enigma unterscheidet sich von den bis dahin üblichen Verschlüsselungsverfahren, weil sie mehrere dieser Techniken in einer Apparatur vereint.
Das wichtigste Teil der Enigma sind drehbare Walzen (Rotoren), auf denen jeweils die 26 Buchstaben des Alphabets zu sehen sind. Jedes Zeichen wird elektrisch von Walze zu Walze weitergeleitet und dabei immer neu chiffriert. Auch rückt mindestens ein Rotor automatisch um jeweils eine Position weiter nach jedem Buchstaben.
Auf diese Weise verwandelt die Maschine das Getippte in den chiffrierten Text. Diese erscheint, Buchstabe für Buchstabe, auf einem Feld mit Leuchtbuchstaben (oberhalb der Tastatur). Die Rotoren sind austauschbar und auf eine besondere Weise in ihrem Inneren elektrisch miteinander verdrahtet.
So chiffriert die Enigma jedes einzelne Zeichen mit einem individuellen Schlüssel und ermöglicht in seiner einfachsten Ausfüh-rung (mit 3 Walzen) theoretisch mehr als ein Fünftel einer Quadrillion Kodierungsvarianten. Deswegen konnten die durch Enigma verschlüsselten Nachrichten ab 1940 von englischen Codebrecher nur durch den Einsatz mehrerer gekoppelten elektromechanischer Maschinen (Turing-Bomben) - die die Arbeitsweise der Enigma nachgeahmt haben - und durch Kenntnis eines Teils des Enigma Klartextes (Crib) dechiffriert werden.
Dadurch wussten die Alliierten von vielen deutschen Bewegungen im Krieg Bescheid und konnten geeignete Gegenmaßnahmen treffen.
Arthur Scherbius (born October 30, 1878 in Frankfurt am Main, Germany) applied for a patent for his cipher machine in 1918.
From 1923 onwards he marketed this machine as the "Enigma".
The Enigma was used by the German military during World War II to encrypt all of its radio communications.
Scherbius said that his encryption technique was so secure that it would take 14,000 years for anyone trying to overcome it alo-ne, trying a different machine setting every minute.
The way the Enigma works differs from the encryption methods that were usual up to that point, because it combines several of these techniques in one device.
The most important part of the Enigma are rotating rollers (rotors), on which the 26 letters of the alphabet can be seen. Each character is passed on electrically from roller to roller and is always re-encrypted.
At least one rotor also automatically advances one position after each letter. In this way, the machine converts what was typed into the ciphertext. This appears, letter by letter, on a field with illuminated letters (above the keyboard). The rotors are interchangeable and are electrically wired together inside in a special way.
The Enigma encrypts each individual character with an individual key and, in its simplest version (with 3 cylinders), theoretically enables more than a fifth of a quadrillion coding variants. Therefore, from 1940 onwards, the messages encrypted by Enigma could only be deciphered by English codebreakers by using several coupled electromechanical machines (Turing bombs) - which imitated the workings of the Enigma - and by knowing part of the Enigma plaintext (crib).
As a result, the Allies knew about many German movements during the war and were able to take appropriate countermeasures.